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Druckbegrenzung bei Turbinenabschaltung

In hydraulischen Kraftwerken, in denen aus technischen Gründen kurze Schliesszeiten der Turbinenleitapparate oder Düsen erforderlich sind, werden
zur Verhinderung von Maschinen-Überdrehzahl und zu hohem Druckanstieg in der Leitung Druckbegrenzungsventile
eingebaut. Diese werden bei Stopp-Befehl an die Turbine gleichzeitig sofort geöffnet und leiten – als Bypass – die entsprechende Wassermenge direkt ins Unterwasserbecken ab. Anschliessend erfolgt das Schliessen des Druckbegrenzungsventils in der vorgeschriebenen
Zeitdauer. Druckbegrenzungsventile werden als Kegelsitzventil mit Öffnungstendenz und hydraulischem Antrieb gebaut. Die optimale Formgebung der wasserführenden Komponenten ist ausschlaggebend für einen möglichst kavitations- und vibrationsfreien Betrieb. Gehäuse und Einlaufbogen sind aus hochwertigem Stahl, die Dichtungsringe und die Kolbenstange aus nichtrostendem Material.

Daten & Fakten

Nennweiten
DN200 / 8“ bis DN 2‘000 / 78“

Druckstufen
bis PN63, abhängig von der Nennweite

Armaturenauslegung gemäss internationaler
Standards
DIN EN, ISO, ANSI, ASME, MSS, AFNOR, GOST

Betätigung
––Schliessen und Öffnen ölhydraulisch über
ein Pilotventil. Drucköl, wenn möglich vom
Aggregat der Turbinensteuerungsible, from the turbine control system